Aufträge

Erfassung, Disposition, Durchführung, Leistungsnachweis und Abrechnung

Wofür werden Aufträge benötigt?

Aufträge bündeln die auszuführenden Arbeiten an technischen Anlagen, für Kunden oder im Rahmen betrieblicher Aufgaben. Sie verbinden den fachlichen Anlass mit Zuständigkeiten, Terminen, ausgeführten Leistungen, Kosten und gegebenenfalls der späteren Fakturierung. Je nach Auftragsgegenstand und Anwendungsbereich stehen unterschiedliche Angaben und Arbeitsschritte zur Verfügung.

Auftragsübersicht und Arbeitsweisen

Die Auftragsübersicht dient zur Recherche, Bearbeitung und gemeinsamen Verarbeitung von Aufträgen. Neben der tabellarischen Ansicht stehen – abhängig von der gewählten Ansicht und den Berechtigungen – terminorientierte Darstellungen einschließlich Tages- und Wochenkalender sowie Dispositionsfunktionen zur Verfügung. Die Kalenderansicht richtet den betrachteten Zeitraum am ausgewählten Datum aus.

Aufträge können manuell angelegt oder aus anderen Vorgängen und fachlichen Regeln erzeugt werden. Die verfügbaren Funktionen hängen unter anderem vom Auftragsstatus, von der Terminplanung, vom fachlichen Kontext und von den Benutzerrechten ab.

Stammdaten und Zuordnungen eines Auftrags

Einstellung / FeldBedeutung und Verwendung
Auftragsnummer Eindeutige Kennzeichnung für Suche, Auskünfte und Belege.
Auftragsdatum Datum der Anlage bzw. fachlichen Beauftragung; unabhängig vom tatsächlichen Ausführungstermin.
Auftragstyp Unterscheidet die Art des Auftrags, beispielsweise einen Einzelauftrag von zusammengefassten Auftragsstrukturen.
Auftragsgegenstand Beschreibt die vorgesehene Tätigkeit und liefert fachliche Vorgaben, etwa zur Bearbeitung oder Abrechnung.
Auftragsgegenstandstyp Dient der fachlichen Klassifizierung und der gezielten Auswahl in der Übersicht.
Status Kennzeichnet den Bearbeitungsstand des Auftrags; Statuswechsel können Folgeprozesse beeinflussen.
Auftraggeberverband / Auftragnehmerverband Ordnet die beauftragende und die ausführende Organisation zu. Beide Rollen sind getrennt filterbar.
Sektor und Gebiet Fachliche und räumliche Einordnung des Auftrags.
Kunde / Debitorenkonto Zuordnung zum betroffenen Kunden beziehungsweise zum für die Abrechnung relevanten Debitor.
Lieferant Zuordnung eines externen Leistungserbringers, soweit der Auftrag dies vorsieht.
Sammelauftrag Verknüpfung mit einem übergeordneten Auftrag.
Hausanschlussantrag Verbindung zum zugrunde liegenden Antragsverfahren, sofern vorhanden.
Ansprechpartner und Personal Zuordnung verantwortlicher oder beteiligter Personen.
Dispositionsgruppe Organisatorische Zuordnung für Planung und Einsatzsteuerung.
Anwendungsbereich Ordnet den Auftrag dem jeweiligen fachlichen Einsatzgebiet zu.

Technische Anlage und fachlicher Bezug

Ein Auftrag kann einer technischen Anlage zugeordnet werden. Je nach Anlagenart stehen unter anderem Hausanschlüsse, Standrohre, Maschinen, Kläranlagen, Belüfterstationen, Pumpwerke, Kleinpumpwerke, Kleinkläranlagen, Schächte, Zählerschächte, Wasserwerke, Druckerhöhungsstationen, Hochbehälter, Kanalnetze und Rohrnetze zur Verfügung. Auch ein Bezug zu Indirekteinleitern ist möglich. Die gewählte Anlage stellt den konkreten Ort beziehungsweise Gegenstand der Arbeit dar und unterstützt die spätere Nachvollziehbarkeit.

Fehlt eine technische Anlagenzuordnung, kann dies gezielt über den Filter Ohne technische Anlage geprüft werden. Das ist beispielsweise bei der Datenbereinigung oder bei der Vorbereitung der Disposition hilfreich.

Termine und Disposition

Einstellung / FeldBedeutung und Verwendung
Ausführungszeitraum / Leistungsdatum Zeitraum, in dem die Leistung tatsächlich erbracht wurde oder werden soll; getrennt vom Auftragsdatum filterbar.
Termin von / bis Eingrenzung geplanter Auftragstermine für Kalender und Auftragsliste.
Terminkategorie Unterscheidet fachliche Arten von Terminen.
Terminstatus Zeigt den Planungsstand eines Termins; er ist vom allgemeinen Auftragsstatus zu unterscheiden.
Dispositionskennzeichen Ermöglichen die Auswahl von Aufträgen nach dem jeweiligen Dispositionsmerkmal.
Zuständigkeit Zuordnung einer verantwortlichen Person; abhängig vom Planungsmodus sind weitere Termin- und Dispositionsoptionen verfügbar.
Ohne Termin Zeigt Aufträge, denen noch kein entsprechender Termin zugeordnet ist.
Terminvorlauftage Berücksichtigt einen definierten Vorlauf bei der zeitbezogenen Auftragsauswahl.

In der Terminplanung können Zuständigkeiten gesetzt und Aufträge disponiert werden. Für Tages- und Wochenkalender wird die ausgewählte Zeitspanne passend zur Ansicht bestimmt. Terminbezogene Statusangaben und die eigentliche Auftragsbearbeitung sind getrennt zu betrachten: Ein disponierter Termin bedeutet nicht automatisch, dass die fachliche Leistung bereits erbracht wurde.

Filtermöglichkeiten in der Auftragsübersicht

Die Filter können kombiniert werden. So lässt sich beispielsweise nach offenen Aufträgen eines Verbandes suchen, die in einem bestimmten Zeitraum auszuführen sind und noch keinen Termin besitzen. Welche Eingabefelder sichtbar sind, hängt vom gewählten Bereich und der Ansicht ab.

Einstellung / FeldBedeutung und Verwendung
Auftragsnummer und freie Suche Gezielte Suche nach einer bekannten Auftragsnummer oder weiteren suchbaren Auftragsangaben.
Auftragsstatus Auswahl eines oder mehrerer Bearbeitungsstände, etwa erfasster, in Arbeit befindlicher oder stornierter Aufträge.
Auftragstyp / Gegenstandstyp Einschränkung nach Auftragsstruktur und fachlicher Klassifizierung.
Auftragsgegenstand Suche nach einer konkreten Tätigkeit beziehungsweise Leistungsart.
Unvollständig Gezielte Auswahl von Aufträgen, bei denen noch erforderliche Angaben oder Bearbeitungsschritte fehlen.
Mit / ohne Abrechnungssperre Unterscheidet Aufträge nach vorhandener beziehungsweise fehlender Abrechnungssperre.
Nicht fakturiert Zeigt Aufträge, deren Leistungen noch nicht vollständig in die Fakturierung überführt wurden, entsprechend der hinterlegten Prüfbedingungen.
Aufträge mit Defizit Sucht Aufträge, bei denen die ermittelten Istkosten die abgerechneten Nettoerlöse übersteigen; dafür müssen vergleichbare Werte vorliegen.
Ohne technische Anlage Findet Aufträge ohne entsprechende technische Anlagenverknüpfung.
Ohne Termin / Terminvorlauf Unterstützt die Suche nach noch nicht terminierten beziehungsweise zeitlich relevanten Aufträgen.
Auftragsdatum von / bis Begrenzt den Zeitraum der Auftragsanlage.
Ausführung ab / bis Begrenzt den Leistungs- oder Ausführungszeitraum.
Termin von / bis Begrenzt die Termine unabhängig von Auftrags- und Ausführungsdatum.
Terminkategorie / Terminstatus Filtert nach Art und Planungsstand der Auftragstermine.
Auftraggeberverband / Auftragnehmerverband Getrennte Auswahl der beteiligten Organisationen.
Sektor / Gebiet Fachliche und räumliche Einschränkung.
Kunde / Debitor / Debitorennummer Suche über die zugeordnete Kunden- beziehungsweise Debitorenbeziehung.
Lieferant Eingrenzung auf Aufträge mit einem bestimmten externen Leistungserbringer.
Anlagenart / konkrete Anlage Suche nach Anlagenart oder ausgewählter technischer Anlage.
Hausanschlussantrag / Indirekteinleiter Einschränkung auf den zugehörigen Fachvorgang.
Zählernummer Suche nach einem mit dem Auftrag verbundenen Zähler.
Rechnungsnummer Recherche nach Aufträgen zu einer bestimmten Rechnung.
Benutzer / Personal / Dispositionsgruppe Filter für Zuständigkeit und Einsatzorganisation.
Fakturierungsstapel Suche nach Aufträgen, die einem bestimmten Abrechnungslauf zugeordnet sind.
Sammelauftrag Begrenzt die Liste auf die zugehörigen untergeordneten Aufträge.
Sortierspalte / Sortierrichtung Steuert die Reihenfolge der Treffer; umfangreiche Listen werden seitenweise geladen.

Bearbeitung, Tätigkeiten und Nachweise

Die Bearbeitung eines Auftrags umfasst die fachliche Durchführung sowie die Dokumentation der tatsächlich erbrachten Leistungen. Abhängig vom Auftragsgegenstand können Tätigkeiten, Checklisten, Mess- und Sollwerte sowie weitere Pflichtangaben vorgesehen sein. Diese Vorgaben unterstützen eine einheitliche Ausführung und die Prüfung der Vollständigkeit.

Erbrachte Leistungen können über Arbeitszettel und zugehörige Einsatzdaten erfasst werden. Dabei werden insbesondere Personalzeiten, Maschineneinsätze und Materialverbräuche dokumentiert. Diese Angaben bilden die Grundlage für die Kostenermittlung und – soweit vorgesehen – für die Weiterberechnung an den Kunden. Auch Dokumente und erzeugte Belege können den Auftrag ergänzen.

Auftragspositionen und Stücklisten

Für wiederkehrende Arbeiten lassen sich vorbereitete Stücklisten als Grundlage für Auftragspositionen verwenden. Eine Stücklistenposition verweist auf Material, eine Maschinenkategorie oder eine Personalkategorie und enthält insbesondere Menge, Einheit, Bezeichnung und einen ergänzenden Text. Beim Übernehmen werden daraus die entsprechenden Auftragspositionen gebildet.

Für Material werden die verfügbaren Verkaufspreise, für Maschinen und Personal die jeweils hinterlegten Kostensätze herangezogen. Ist kein gültiger Preis vorhanden, kann eine Position zunächst mit einem Preis von null entstehen; solche Positionen sollten vor der Abrechnung geprüft werden. Die Übernahme der Stückliste ersetzt nicht die Erfassung der tatsächlich geleisteten Mengen.

Kosten, Stunden und Fakturierung

Einstellung / FeldBedeutung und Verwendung
Istkosten netto / brutto Ermittelte Kosten aus den zum Auftrag gehörenden Leistungs- und Einsatzdaten.
Abgerechnete Summe netto / brutto Werte der zugehörigen Rechnungspositionen beziehungsweise Rechnungen.
Noch nicht fakturierte Summe Kosten oder Leistungen, die noch nicht in Rechnung gestellt wurden.
Gebuchte Stunden Summe der dokumentierten Arbeitszeiten zum Auftrag.
Sollstunden Geplanter beziehungsweise aus den Sollpositionen ermittelter Stundenumfang.
Abrechnungssperre Verhindert oder begrenzt die Weiterverarbeitung zur Fakturierung entsprechend den Abrechnungsregeln.
Fakturierungsstapel Verbindet den Auftrag mit einer gebündelten Rechnungserstellung.

Die Kennzahlen helfen bei der Kontrolle des Auftragsfortschritts und der Wirtschaftlichkeit. Eine Defizitauswertung vergleicht vorhandene Nettoerlöse mit den ermittelten Netto-Istkosten. Eine solche Auswertung ist nur aussagekräftig, wenn Leistungen, Mengen und Abrechnungen vollständig erfasst wurden.

Funktionen in der Auftragsübersicht

Je nach Auswahl, Status und Berechtigung können Aufträge geöffnet, bearbeitet und für die weitere Bearbeitung zusammengestellt werden. Die Übersicht unterstützt insbesondere die Zuweisung von Zuständigkeiten, die Auftragsdisposition, die Ausgabe von Arbeitsaufträgen und Belegen sowie die Übertragung von Aufträgen an mobile Endgeräte. Für die Ausgabe können die aktuellen Filter oder ausdrücklich markierte Aufträge maßgeblich sein.

Die mobile Bereitstellung ermöglicht die Durchführung vor Ort. Nach Rückübertragung der Ergebnisse sollten Bearbeitungsstand, erfasste Leistungen und etwaige Abrechnungsfolgen kontrolliert werden. Auch Sammelverarbeitungen sollten vor ihrer Ausführung auf die richtige Auswahlmenge geprüft werden.

Praxisbeispiel: von der Meldung zur Rechnung

1. Erfassen: Für eine Störung an einem Pumpwerk wird ein Auftrag mit Auftragsgegenstand, zuständigem Verband und Anlagenbezug angelegt.
2. Planen: Die Dispositionsgruppe wird ausgewählt, ein Mitarbeiter zugeordnet und ein Termin festgelegt.
3. Ausführen: Vor Ort werden Arbeitszeit, verwendetes Material und gegebenenfalls Maschinenleistungen dokumentiert.
4. Prüfen: Die zuständige Stelle kontrolliert Vollständigkeit, Auftragsstatus, Istkosten und abrechenbare Positionen.
5. Abrechnen: Sofern die Leistung weiterberechnet werden soll und keine Abrechnungssperre entgegensteht, wird sie in den Fakturierungsprozess übernommen.

Hinweise zur Datenqualität

Achten Sie besonders auf die Trennung von Auftragsdatum, Ausführungsdatum und Termin. Ebenso sollten Auftragsstatus und Terminstatus nicht gleichgesetzt werden. Prüfen Sie vor der Fakturierung die tatsächlichen Mengen, die verwendeten Preise, die Debitorenzuordnung und mögliche Abrechnungssperren. Bei der Suche nach vermeintlich fehlenden Aufträgen sind außerdem die aktiven Status-, Verbands-, Datums- und Anlagenfilter zu kontrollieren.

Zusammenfassung

Ein Auftrag führt fachlichen Anlass, organisatorische Verantwortung, Terminplanung, technische Zuordnung, Ausführungsnachweise und Abrechnungsinformationen zusammen. Die Filter der Übersicht dienen sowohl der operativen Einsatzsteuerung als auch der Vollständigkeits-, Kosten- und Abrechnungskontrolle.

Auftragsnummernwechsel

Mit einem Auftragsnummernwechsel können Sie die Nummer eines bestehenden Auftrags nachträglich korrigieren. Der Auftrag selbst bleibt erhalten; es wird kein neuer Auftrag erzeugt.

Vorgehensweise

  1. Öffnen Sie den betreffenden Auftrag zur Bearbeitung.
  2. Tragen Sie die gewünschte neue Auftragsnummer ein.
  3. Speichern Sie den Auftrag. WAVE prüft die Änderung im Rahmen der allgemeinen Auftragsvalidierung.
  4. Kontrollieren Sie nach dem Speichern, ob die neue Nummer angezeigt wird.

Prüfungen und Auswirkungen

AspektVerhalten
Eindeutigkeit Ist die Systemeinstellung für eindeutige Auftragsnummern aktiviert, darf die neue Nummer nicht bereits von einem anderen Auftrag verwendet werden. Andernfalls wird das Speichern mit einer Fehlermeldung abgewiesen.
Leere Eingabe Wird bei der Bearbeitung keine Auftragsnummer übermittelt, behält WAVE die bisherige Nummer bei.
Protokollierung Bei einer tatsächlichen Änderung wird ein Informationseintrag zum Auftrag gespeichert. Dieser enthält die alte und die neue Auftragsnummer sowie den ausführenden Benutzer.
Bestehender Auftrag Die Änderung erfolgt am vorhandenen Auftrag. Die regulären Prüfungen für Änderungen an Aufträgen bleiben bestehen.
Hinweis: Bei bereits exportierten Aufträgen oder vorhandenen Arbeitszetteln und Dokumenten sollte geprüft werden, ob die alte Auftragsnummer dort bereits verwendet wurde. Eine automatische Umbenennung solcher externen oder bereits erzeugten Belege ist durch die geprüfte Funktion nicht belegt.

Automatische Auftragsfakturierung

WAVE kann geeignete Aufträge automatisch einem Fakturierungsstapel zuordnen. Dabei sind zwei Wege zu unterscheiden: die unmittelbare Freigabe beim Abschluss eines Arbeitszettels und die periodische Einsammlung fakturierbarer Aufträge. Die Prüfungen sind nicht vollständig identisch.

Grundvoraussetzungen

Automatische Fakturierung aktiviert Der Auftrag muss für die automatische Fakturierung gekennzeichnet sein. Bei der Anlage kann die Einstellung aus dem Auftragsgegenstand übernommen werden; in bestimmten Fachprozessen wirken zusätzliche Einstellungen.
Keine Abrechnungssperre Für die unmittelbare automatische Freigabe aus dem Arbeitszettel darf der Abrechnungsmodus nicht auf „Abrechnungssperre“ stehen.
Auftragsgegenstand vorhanden Für die unmittelbare automatische Freigabe muss ein Auftragsgegenstand zugeordnet sein.
Auftrag beziehungsweise Leistung abgeschlossen Die unmittelbare Freigabe wird durch einen Arbeitszettel mit der Kennzeichnung „Auftrag erledigt“ angestoßen. Die periodische Einsammlung berücksichtigt erledigte Aufträge sowie Aufträge „In Arbeit“, sofern ein geeigneter Arbeitszettel vorliegt.
Nicht storniert und noch keinem Stapel zugeordnet Bei der periodischen Einsammlung muss der Auftrag unstorniert sein und darf noch keine Fakturierungsstapel-Zuordnung besitzen.
Mandant beziehungsweise Verband zugeordnet Für die periodische Einsammlung muss ein zugeordneter Verband vorhanden sein. Der automatische Stapel wird passend zum abrechnenden Verband/Mandanten bestimmt.

Anforderungen an den Arbeitszettel

Keine Bemerkung Ein ausgefülltes Bemerkungsfeld verhindert die automatische Freigabe.
Keine unzulässigen Materialpositionen Sind Materialeinsätze vorhanden, obwohl „Materialeinsatz fakturieren“ am Auftrag deaktiviert ist, wird die automatische Freigabe verhindert.
Keine Sollwertverletzungen Erfasste Tätigkeiten dürfen keine festgestellten Sollwertverletzungen enthalten.
Keine Grenzwertverletzungen Proben des Arbeitszettels dürfen nicht als Grenzwertverletzung gekennzeichnet sein.
Für die periodische Einsammlung zusätzlich Ein herangezogener Arbeitszettel muss aktiv, vollständig, freigegeben, nicht storniert und noch nicht fakturiert sein; außerdem muss „Auftrag erledigt“ gesetzt sein.

Ablauf und zeitliche Steuerung

Beim Abschluss eines Arbeitszettels prüft WAVE die automatische Fakturierbarkeit. Sind die Voraussetzungen erfüllt, wird ein offener automatischer Fakturierungsstapel des zuständigen Mandanten gesucht oder angelegt und der Auftrag zur Fakturierung freigegeben. Dabei werden geeignete, noch nicht fakturierte und nicht stornierte Arbeitszettel freigegeben.

Ein Hintergrundlauf sammelt zusätzlich passende Aufträge ein. Erledigte Aufträge können dabei unmittelbar berücksichtigt werden; bei Aufträgen im Status „In Arbeit“ ist ein geeigneter, bereits freigegebener und als erledigt markierter Arbeitszettel erforderlich. Pro Lauf und Verband werden höchstens 250 Aufträge in der Auswahl berücksichtigt.

Der Systemparameter für den Vorlauf der automatischen Fakturierung verschiebt den vorgesehenen Beginn des Stapels um die eingestellte Anzahl Tage. Der Stapel wird erst im vorgesehenen Verarbeitungslauf fakturiert. Die Zuordnung zu einem Stapel ist deshalb nicht mit einer bereits erzeugten Rechnung gleichzusetzen.

Wichtig: Schlägt die fachliche Prüfung bei der unmittelbaren Freigabe fehl, deaktiviert WAVE die automatische Fakturierung des Auftrags und hinterlegt einen entsprechenden Hinweis. Eine manuelle Prüfung und gegebenenfalls Freigabe ist dann erforderlich. Bei manueller Freigabe können – abhängig von der gewählten Option – Arbeitszettel mit Fehlern ausdrücklich einbezogen werden.

Prüfliste bei ausbleibender Fakturierung

Prüfen Sie zuerst das Kennzeichen „Automatisch fakturieren“, den Abrechnungsmodus, den Auftragsgegenstand, den Auftragsstatus und eine mögliche Stornierung oder bestehende Stapelzuordnung. Kontrollieren Sie anschließend den Arbeitszettel: Abschlusskennzeichen, Bemerkung, Materialeinsätze, Soll- und Grenzwerte, Vollständigkeit, Freigabe und bisherige Abrechnung. Prüfen Sie zuletzt den zuständigen Mandanten und den vorgesehenen Fakturierungsbeginn des automatischen Stapels.

 
i.syde
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